Saarstahl investiert 17 Millionen Euro in Homburg

21. Juni 2019


Zukunftsweisende Baustelle bei Saarstahl-Tochter in Homburg: Derzeit starten die Arbeiten zur Erweiterung der Wärmebehandlungskapazität bei Saar-Blankstahl. Mit dem Ende 2018 gefassten Aufsichtsratsbeschluss, die Glühkapazität der Tochtergesellschaft zu erweitern, antwortet die Saarstahl AG auf einen zu erwartenden Anstieg der weltweiten Nachfrage nach wärmebehandeltem Stabmaterial und auf die Anforderung nach Stählen in höheren Qualitäten, die gerade auch in der Elektromobilität eine wichtige Rolle spielen. Hierfür investiert das Unternehmen 17 Millionen Euro.

 

Maßgeschneiderte innovative und qualitativ hochwertige Lösungen für die Industrie

Saar-Blankstahl ist Spezialist für anspruchsvolle Produkte aus blankem Stab und produziert mit modernsten Anlagen und Fertigungsprozessen nach Kundenspezifikationen maßgeschneiderte innovative und qualitativ hochwertige Lösungen vor allem für die Automobilindustrie, den Maschinenbau, die elektromechanische Industrie und die Drehteile- und Wälzlagerindustrie. Die Saar-Blankstahl GmbH bezieht das Walzmaterial ausschließlich von der Muttergesellschaft Saarstahl AG.

 

Steigenden Nachfrage nach wärmebehandelten Produkten

Die Investition umfasst im ersten Bauabschnitt die Errichtung einer rund 4.300 m² großen Halle mit kompletter Infrastruktur und Kränen, eines Rollenherdofens zur Wärmebehandlung sowie einer Richtmaschine mit entsprechender Verpackungseinheit. Die Inbetriebnahme der neuen Wärmebehandlungsanlage ist für den Herbst 2020 geplant. „Mit dieser Investition kommen wir dem Wunsch der Kunden und folglich der steigenden Nachfrage nach wärmebehandelten Produkten für die Automobilindustrie und den Maschinenbau nach“, so der Geschäftsführer von Saar-Blankstahl Pascal Port. “ Saarstahl-Vertriebsvorstand Dr. Klaus Richter ergänzt: „Saarstahl und Saar-Blankstahl als feste Partner der Automobil- und deren Zulieferindustrie begleiten mit der Investition offensiv die Werkstoff- und Prozessentwicklung zusammen mit unseren Kunden, die zwingend erforderlich ist, um die steigenden Anforderungen an Komponenten, die auch in der Elektromobilität Anwendung finden, erfüllen zu können.“

 

Gesamtinvestitionen von 90 Millionen Euro

Im Herbst letzten Jahres hatten die Aufsichtsräte der SHS – Stahl-Holding-Saar, der AG der Dillinger Hüttenwerke sowie der Saarstahl AG Investitionen zusammen von knapp 90 Millionen Euro verabschiedet. Neben der Investition in weiteres Wachstum wie bei Saar- Blankstahl, dienen diese Investitionen der Verbesserung des Umweltschutzes (alleine 48 Millionen Euro), der Qualitätsverbesserung, der Effizienzsteigerung sowie der Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber.