Offshore-Windpark Rentel fußt auf Stahl von Dillinger

30. April 2019


Die größten jemals in der belgischen Nordsee installierten Turbinen gründen auf Stahl von Dillinger: In Wassertiefen von 22 bis 36 Meter sorgen die insgesamt 55.000 Tonnen thermomechanisch gewalzten Grobbleche in Form von bis zu 1.250 Tonnen schweren Monopile-Fundamenten dafür, dass der Offshore-Windpark Rentel sicher steht.

 

Der Windpark liegt im belgischen Teil der Nordsee rund 40 km nördlich von Ostende und umfasst eine Fläche von 22,72 km². Er besteht aus 42 Windturbinen mit einer Leistung von jeweils 7,35 MW. Mit einer installierten Gesamtleistung von 309 MW kann Rentel rund 285.000 belgische Haushalte mit Ökostrom versorgen – und damit einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der belgischen und europäischen Klimaziele leisten. Grobbleche von Dillinger (1.150 Tonnen thermomechanisch gewalzte Bleche in Dicken von 30 bis 100 mm) stecken im Übrigen auch im Monopile-Fundament des elektrischen Umspannwerks des Parks, welches die Spannung von 33 auf 225 KV umwandelt, bevor der gewonnene Strom über ein Unterwasserkabel an das Landstromnetz zurückgeführt wird.