Leistungsangebote zur Qualitätssicherung

28. Juni 2017


Das Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP mit Sitz in Saarbrücken bietet Unternehmen bei Ihren Produktionsverfahren Dienstleistungen im Bereich der Qualitätssicherung.

 

Angesprochen sind die Bereiche Bauteil- und Komponentenfertigung, komplexe Fügeverbindungen, Einsatz neuer Materialien oder die Qualitätssicherung von Fertigungsprozessen. Ursachen sind mögliche Schwierigkeiten mit Zulieferprodukten und Materialien, Probleme beim korrekten Einstellen von Produktionsabläufen und der Qualitätsbeurteilung in der laufenden Produktionen. Störungen der Prozessabläufe müssen verfolgt, deren Vermeidung sichergestellt oder bei Reklamationen schnelle Lösungen gefunden werden. Auch der Aufgabenbereich Erarbeitung von Wartungs- und Instandhaltungskonzepten von Anlagen und Produkten ist angesprochen.

 

Bei all diesen Herausforderungen kann das Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP mit seinem Leistungsangebot helfen. Mit über vierzig Jahren Industrieerfahrung in der Entwicklung und Anwendung von zerstörungsfreien Prüfverfahren (ZfP) und -methoden, können Kompetenzen in der Werkstoff- und Materialcharakterisierung, Bauteil- und Komponentenprüfung sowie professionelle Schadensanalyse angeboten werden.

 

Neben den klassischen Prüfdienstleistungen in allen Verfahren gibt es auch Unterstützung beim Auswahlprocedere von Prüfverfahren, deren Integration in die Produktionsabläufe und der Schulung der Mitarbeiter in ihre neuen Tätigkeiten. 

 

Potential in der Anwendung

 

Für alle Industriezweige (Automotive, Luft- und Raumfahrt, Bahn, Metallerzeugung und -verarbeitung, Energie etc.)

  • Anwendung zerstörungsfreier Prüfverfahren entlang der Wertschöpfungskette
  • Werkstoffcharakterisierung
  • Fertigungsintegrierte Prüfung
  • Bauteil- und Komponentenprüfung
  • ZfP zur Lebensdauerüberwachung

 

 

 

Verfahren

  • Klassische zerstörungsfreie Prüfverfahren (Ultraschall, Magnetpulver, Farbeindringprüfung, Wirbelstrom, Röntgen) 
  • Neuere Verfahren/Methoden (induktiv angeregte Thermographie, Röntgen-CT, Mikro-CT, Computerlaminographie) 
  • Referenzverfahren für ZfP (Materialographie, Härteprüfung)
  • Vorteile in der Anwendung 
  • Prozessintegration, -optimierung und -kontrolle 
  • Zustandsaussagen an Bauteilen und Komponenten bzgl. Werkstoffeigenschaften, Integrität von Fügeverbindungen, Alterung und Verschleiß 
  • Ermittlung von Qualitätsmerkmalen für Lebensdauerabschätzungen
  • Verfahrenstechnische Leistungen 
  • Verifizierung von Prüfverfahren und -methoden 
  • Qualifizierung von Gerätesystemen für kundenspezifische Prüfaufgaben 
  • Erarbeitung von Verfahrens- und Prüfanweisungen 
  • Qualifizierung von Prüfverfahren und -methoden mit externen Sachverständigen in sicherheitsrelevanten Industrieanwendungen 
  • Schulung und Weiterbildung von Prüfpersonal

 

 

 

Flexible Akkreditierung am Fraunhofer IZFP

 

Die Akkreditierung des Fraunhofer IZFP umfasst in der flexiblen Akkreditierung die Validierung von neuentwickelten zerstörungsfreien Prüfverfahren und -methoden und die Validierung von zerstörungsfreien Prüfverfahren und -methoden außerhalb des Anwendungsbereiches von Normen. Der Einsatz beim Kunden kann sofort nach der Validierung erfolgen, ohne vorher die Zustimmung des Akkreditierers zu erhalten. Die Vorteil sind die Anwendung von Verfahren und Methoden der ZfP auf Augenhöhe zu Normanwendungen und erhebliche Zeitersparnis gegenüber der Normung. Diese Vorgehensweise liefert den Know-How-Vorsprung

 

Beispielanwendungen der Akkreditierung des Fraunhofer IZFP

 

Neue Werkstoffe und Fügeverbindungen 

  • Bestimmung von Faserorientierung und Faserverteilung 
  • Auffinden und Charakterisierung von Schädigungen in Faserverbunden 
  • Charakterisierung von Klebeverbindungen 
  • Härtebestimmung
  • Prüfung von Schweißverbindungen
  • Hochfrequenz-Ultraschallprüfung von Laserschweißnähten in der Automobilindustrie sowie in Luft- und Raumfahrt 
  • Phased Array-Ultraschall-Qualifizierung und -Anwendung im Druckbehälterbereich und als Ersatz der Röntgenprüfung 
  • Bestimmung von Schweißnahtgeometrieparametern für die Steuerung/Regelung von Schweißprozessen 
  • Prüfung von austenitischen Schweißnähten mittels EMUS-Prüfmethode
  • Materialcharakterisierung 
  • Härtebestimmung 
  • Reinheitsgradprüfung
  • Korngrößenbestimmung 
  • Porengrößenverteilung

 

 

 

Applikationsbeispiele 

  • Wirbelstrom- und Ultraschall-Prüfsysteme für Eisenbahnneuradprüfung und die Instandhaltung von Eisenbahnrädern und Radsatzwellen
  • Ultraschallprüfsysteme für die Werkstoffcharakterisierung von Komponenten der Automobilindustrie (Härteverläufe, Härtetiefe)
  • Automatisierte Systeme für die Prüfung von Laserschweißnähten in der Automobilindustrie

 

 

 

 

 

Kontakt

Dipl.-Ing. Steffen Bessert
Fraunhofer IZFP
Campus E3 1
66123 Saarbrücken, Deutschland
Telefon +49 681 9302-3650