Induktionsthermographie zur Prüfung von Schmiedeteilen

11. Oktober 2019


Wissenschaftler des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken untersuchen im Rahmen eines von der AiF geförderten Projektes die Zuverlässigkeit der automatisierten Anwendung des thermographischen Rissprüfverfahrens. Dieses soll nach positiver Validierung als Alter¬native zur etablierten Magnetpulverprüfung größere Akzeptanz finden. Oberflächennahe Fehler, insbesondere Risse in Schmiedeteilen können mit dem Verfahren schnell, objektiv und ressourcenschonend ermittelt und detailliert dokumentiert werden. Die im Vergleich zu derzeitigen Standardverfahren erhöhte Prüfzuverlässigkeit und die damit einhergehende optimierte Wirtschaftlichkeit des neuen Verfahrens sollen mit dieser Studie bestätigt werden und einen bedeutenden Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit für KMU leisten. Die Induktionsthermographie findet Anwendung u. a. in der Automobilindustrie, der petrochemischen Industrie oder der Wasserversorgung.

(Quelle: idw-online.de/de/ news722323)