Anlagenbauer Resa will Umsatz weiter steigern

12. Juni 2017


„Es sind spezielle Dinge, die wir machen, einen Prozess automatisieren, eine Fertigung optimieren – dafür ist unsere Größe optimal“, sagt Resa-Geschäftsführer Michael Diwo zur Saarbrücker Zeitung. Wendigkeit, Schnelligkeit und Innovationen seien die Erfolgsrezepte. 200 Mitarbeiter, davon zunehmend Ingenieure, automatisieren Produktionsschritte, schwerpunktmäßig in der Automobilbranche. Jede Fertigungsanlage ist dabei individuell und auf die Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens und seines Einsatzes angepasst. Dabei verkauft Resa nicht die Teile wie Unternehmen der Automatisierungstechnik sondern die Idee. Die Geschäftsidee hat sich bei den Großen der Branche herumgesprochen. Daimler oder Continental gehören zu den Kunden, genauso wie Ford in Saarlouis, Nemak in Dillingen und Smart in Hambach oder aber auch V&B in Mettlach und Nestlé-Wagner in Nonnweiler. Zwischen 100 000 und drei Millionen Euro bezahlen die Kunden dabei für ihre ganz individuelle Fertigungsanlage. In was genau sie investieren, sehen sie vorab in Simulationen der Anlagen am Computer. „Man kann so den Kunden genau zeigen, wie ihre Fertigung funktioniert und besser laufen kann. Damit fällt es leichter zu überzeugen. Und die Gespräche haben eine andere Qualität. Es geht nicht ums Sparen, sondern um Technik“, so Diwo im Gespräch mit der SZ.

Der Umsatz spricht für sich. 24,6 Millionen Euro Jahresumsatz erzielte das Unternehmen nach eigenen Angaben 2016, in diesem Jahr werden 25,2 Millionen prognostiziert. Ziel sei ein nachhaltiges Wachstum.