abat+ und KomZetSaar über effizientes Arbeiten in virtuellen Meetings

Wo früher Skepsis herrschte, gibt es heute oft keine Alternative. Die Sprache ist von virtuellen Meetings, die während der Corona-Krise mitunter zu einem Muss in Unternehmen wurden, um überhaupt kommunizieren und arbeiten zu können.

 

29. Juni 2020


Jungen Technologiebetriebe ist dieses Format meist längst Alltag. Von ihnen können andere lernen. So wie von dem St. Ingberter Automobilzulieferer abat+, der Softwarelösungen entwickelt – unter anderem für die Produktionssteuerungen von Daimler – und schon lange remote arbeitet. Katja Wernet und Joachim Albrech von abat+ sprachen in einem Online-Seminar darüber, wie effizientes Arbeiten mit dem neuen Format möglich wird: Es gebe einige Herausforderungen, wie die Beherrschung der Technik, das Kennen der richtigen Online-Tools, Moderation, die Begeisterung weckt oder die passenden Online-Etikette. Die beiden Coaches plädierten auch dafür, soziale Nähe in der räumlichen Distanz aufzubauen. Warum nicht ein gemeinsames virtuelles Schwenk-Event nach Feierabend?

 

Was kann so ein virtuelles Meeting leisten? „Es können Ideen gesammelt, Stimmungen erfragt, Entscheidungen getroffen, Prozesse evaluiert und Projekte geplant werden“, so die erfahrenen Experten. Dazu benötige es zum Teil ganz einfach und günstig zu nutzende Onlinetools. Ein Vergleich zur Leistungsfähigkeit und zum Umfang solcher Softwaresysteme wurde im Anschluss von Kim Petri vom Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum in Saarbrücken vorgestellt. „Webkonferenz-Programme wie Zoom, Jitsi, Teams, Webex oder Blizz haben Vor- und Nachteile, die jeder Unternehmer nach seinen Bedarfen individuell aussuchen sollte“, so Petri. Fragen nach der Nutzungsart, der Nutzungsform- und dem Nutzungsgefühl sowie nach Firmensitz, Preisen und Interaktionsmöglichkeiten sollten, auch gerne mit Hilfe des Kompetenzzentrums, hierfür beantwortet werden.

 

Einige ganz praxisnahe Tipps und Tricks bekamen die Teilnehmer des Seminars dann noch mit auf den Weg: Die Strukturierung des Meetings mit einem zeitlichen Ablaufplan, ansprechende Folien mit vielen Bildern, ein Moderator, der für Professionalität sorgt, interaktive Einheiten, um Aufmerksamkeit zu generieren und die Regelung von Zuständigkeiten der Ergebnissicherung seien Garanten dafür, dass ein virtuelles Meeting effektiv ablaufe und letztendlich für alle einen Mehrwert darstelle.