3D-Druck auch für KMU – saarpri.com sagt wie

22. Oktober 2018


Alexander Petto ist im 3D-Druck ein Mann der ersten Stunde. Schon 2003 begeisterte er sich für die innovative Schlüsseltechnologie. Heute baut er 3D-Drucker nach den Bedarfen seiner Kunden oder druckt Prototypen, Ersatz- und Funktionsteile für sie aus. In den letzten Jahren konnte er gleich mehrfach von den saaris-Dienstleistungen profitieren.

 

Der 3D-Druck setzt sich durch. Warum? „Weil die neuen 3D-Drucker kleine und auch größere Teile, sofern sie nicht in Massen hergestellt werden, kostengünstig und fehlerfrei immer wieder neu herstellen können“, so Alexander Petto, Gründer und Inhaber der Ottweiler saarpri. com. Vor allem für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ist das Thema häufig noch Neuland.

 

2013 hatte der junge Unternehmer das Gefühl, es sei der richtige Zeitpunkt für den 3D-Druck gekommen. In einer Garage in Merchweiler gründete er seine Firma. Nach kurzer Zeit ging es in das erste Ladenlokal. Dort fand er sehr schnell einen Gleichgesinnten, Patrick Bonsen. Die begeisterten Tüftler entwickelten und druckten für Betriebe unterschiedlichster Branchen Prototypen und Funktionsteile von Maschinen, z. B. eine Handprothese für Kinder, Badeschuhe, aber auch größere Teile wie Frontstoßstangen.

 

„Produkte aus Kunststoff, Metall, Keramik, Harz und auch Schokolade: Im Prinzip alles, was schichtweise aufgebaut wird, kann auch gedruckt werden“, so Petto. Heute geben sich Industriebetriebe aus Automobilbranche und Maschinenbau die Türklinke in die Hand, um sich die verschiedensten Teile ausdrucken zu lassen. Oder, um individuell gebaute 3D-Drucker, die für ihre ganz persönlichen Bedürfnisse hergestellt werden, zu bestellen. Die erfolgreiche Entwicklung wurde von den saaris-Branchennetzwerken flankiert.

 

Einstiegsmodelle für KMU
Für KMU haben sich die beiden Tüftler, die gerade in größere Räumlichkeiten nach Ottweiler umgezogen sind, etwas ganz Besonderes ausgedacht: „Viele sind sich noch unschlüssig, wie sie für ihre eigenen Belange solche neuen Technologien wie den 3D-Drucker überhaupt einsetzen können“, erzählen der Geschäftsführer und sein Betriebsleiter. Sie haben deshalb ein Einstiegsmodell entwickelt, das beste Qualität liefert und innerhalb eines Tages gebaut werden kann. So haben KMU die Möglichkeit, zu einem geringen Preis den mobilen Serien-3D-Drucker SP 200 in ihrem Betrieb auszuprobieren und gemeinsam mit ihren Mitarbeitern Ideen zu sammeln, wie man den 3D-Druck im Unternehmen einsetzen kann. Unterstützt werden sie dabei von saarpri.com. Die Vorteile liegen auf der Hand: „Prozesssicher, ziemlich schnell und genau nach den Anforderungen und Bedarfen werden so Einzelstücke in allen Geometrien kostengünstig hergestellt.“ Je nachdem welche Teile letztendlich gedruckt werden sollen, kann das saarpri.com-Team kleinere oder größere Drucker entwickeln und bauen. Auch für Testreihen sei ein solcher Drucker bestens geeignet. Nach einer Prüfung könne der neue Prototyp einschließlich der Veränderungen kurzfristig zur Verfügung stehen.

 

3D-Druck ohne Alternative
Auf die Frage, wie es beim 3D-Druck weitergehen wird, sind sich die beiden Spezialisten sicher, dass es keine besser geeigneten Technologien geben wird. In der Praxis könnten sie sich vorstellen, dass z. B. in einem Haushalt, in dem ein Ersatzteil für ein Elektrogerät benötigt wird, dieses nur noch als Datei aus dem Internet heruntergeladen und dann auf dem eigenen 3D-Drucker oder in einem Geschäft kurzfristig ausdruckt wird. Auf der Buchmesse hatte saarpri.com bereits größere Erfolge. Sie wurden von einem großen Verlag aufgefordert, ein Buch zum Thema 3D-Druck zu schreiben.


Ansprechpartner

Tatjana Kares

Presse / Redaktion

Tel.: 0681 9520-476

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E-Mail: tatjana.kares@saaris.de

Die beiden Geschäftsführer vor einigen Exponaten aus dem 3D-Drucker. Hinten rechts das eigens entwickelte Einstiegsmodell für KMU.