ZF-Konzern im ersten Halbjahr sehr erfolgreich

11. August 2017


Der ZF-Konzern, der mit seinen Produktionswerken in Saarbrücken und Neunkirchen der größte Arbeitgeber im Saarland ist, lieferte im ersten Halbjahr eine beeindruckende Erfolgsbilanz: Umsatzsteigerung auf 18,3 Milliarden Euro, bereinigtes EBIT von 1,2 Milliarden Euro und bereinigte EBIT-Marge von 6,6 Prozent, Schuldenreduzierung um weitere 684 Millionen Euro sowie höhere F&E-Aufwendungen.

 

Im ersten Halbjahr 2017 setzte ZF insgesamt 18,3 Milliarden Euro um und damit 481 Millionen Euro bzw. 2,7 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. „Trotz hoher Aufwendungen für Forschung und Entwicklung wie für Elektromobilität und autonomes Fahren konnten wir die Marge weiter verbessern“, bilanziert Finanzvorstand Dr. Konstantin Sauer. „Dies haben wir durch eine gesteigerte operative Performance und realisierte Synergien durch den Erwerb von TRW geschafft.“
ZF geht von einer stabilen Geschäftsentwicklung für das Gesamtjahr 2017 aus. „Wir erwarten weiterhin eine bereinigte EBIT-Marge von mehr als sechs Prozent und eine bereinigte EBITDA-Marge von über zehn Prozent“, sagt Finanzvorstand Sauer. „Der Umsatz wird für das Gesamtjahr 2017 über 36 Milliarden Euro liegen.“


Geplant: Rasche Beschleunigung bei Elektromobilität und autonomen Fahren


„ZF hat auch im ersten Halbjahr stark in die Zukunft investiert – wir wollen bei der Elektromobilität und dem autonomen Fahren rasch beschleunigen“, sagt ZF-Vorstandschef Dr. Stefan Sommer. „Unsere verbesserte Marge und der solide Cash Flow helfen uns dabei ebenso wie einige neue Kooperationen, mit denen wir unser Technologie-Portfolio abrunden.“


ZF in Zahlen


Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) lag im ersten Halbjahr 2017 bei 1,2 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,1 Milliarden Euro) und entsprach einer bereinigten EBIT-Marge von 6,6 Prozent (Vorjahr: 6,3 Prozent). Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) betrug 2,0 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,9 Milliarden Euro), was einer EBITDA-Marge von 10,8 Prozent (Vorjahr: 10,7 Prozent) entspricht. Der operative Free Cash Flow bereinigt um den Kauf und Verkauf von Unterneh-mensteilen und Beteiligungen belief sich auf 322 Millionen Euro (Vorjahr: 401 Millionen Euro), welcher zu einer weiteren Schuldenreduzierung aus der TRW-Übernahme um rund 684 Millionen Euro auf 7,6 Milliarden Euro beigetragen hat. Die Eigenkapitalquote stieg um 2 Prozentpunkte auf inzwischen 23 Prozent.